MACBUG.de Tipp: Mit dem Options-Key unter Mac OS X arbeiten
von Bastian | 15. August 2011
Für Windows-Umsteiger nicht nachvollziehbar, für Macintosh-Einsteiger nicht bekannt, und sogar von PowerUsern (zu) oft unterschätzt! Mir fehlt es sogar von Seiten Apples an reichhaltigen Informationen über den Options-Key ([alt]-Taste)! Warum diese Taste so wichtig ist? Nun, ist sie nicht. Wer aber damit etwas herumspielt, wird schnell feststellen, dass man sich das Leben häufig um ein vielfaches einfacher machen kann. Diese ominöse Taste bewirkt quer durch das gesamte Betriebssystem so viel, dass dieser Beitrag keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Viel mehr geht es mir darum, Ihnen die Vorteile dieser Taste näher zu bringen, und Sie zum “Herumspielen” …
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Die letzten Tage hat es auf MACBUG.de viele Artikel über Lion gegeben: nette Tweaks, Tastenkürzel und nützliche Gesten. Auch haben wir in zwei Artikeln besprochen, wie Sie unter Lion alte Software wieder zum Laufen bringen. Für alle, denen es zu schnell ging, oder aus anderen Gründen den ein oder anderen Artikel verpasst haben: Hier haben Sie nun eine nützliche Zusammenfassung der Lion-Artikel der letzten Tage.
Einer der großen Probleme beim Umstieg von Windows auf einen Mac sind sicher die anders angelegten Tasten und deren Funktionen. Programmieren fällt vor allem eines sofort auf: Bei der Bluetooth-Tastatur sowie auf den MacBooks fehlt die Entfernen-Taste! Doch keine Sorge! Auch auf Tastaturen ohne Nummern-Block, müssen Sie nicht auf diese Funktion verzichten. Man benötigt zwar zwei Tasten dafür, aber daran gewöhnt man sich schnell. Vor allem weil man mit zwei Tasten nicht nur Buchstaben vor dem Cursor entfernen kann: MacOS X bietet eine Fülle an nützlichen Tastenkombinationen, mit denen …
Das Wochenende bricht an, und meist ist da etwas Zeit für die gröbsten Aufräumarbeiten am Mac. Wenn Sie E-Mails als erste Kommunikationsplattform nutzen, stellen Sie schnell fest, dass es eine wahre Kunst ist geeignete Unterordner für jede Art von Betreff zu erstellen. Wenn Sie es auch Leid sind, verschachtelte Unterordner einzeln zu erstellen, dann habe ich jetzt einen kleinen, aber wertvollen Tipp für Sie:
Der Finder: Durch das nett auschauende Symbol wird oft verborgen, was die Zentrale des Macintosh wirklich alles kann. Dies ist eher ein QuickTipp als eine Einführung. Dennoch ist dies ein entscheidender Faktor für alle Anfänger und Umsteiger. Anders als bei Windows können Sie sich nicht nur Dateien anzeigen lassen, Sie können diese sogar abspielen, ohne auch nur ein einziges Programm öffnen zu müssen. Sie können die Ansicht so verändern, damit Sie Dateien nicht mehr öffnen müssen um zu wissen was sich darin befindet.
Das Terminal lässt uns Aufgaben erledigen, bei denen der Finder zwar hilfreich ist, für professionelle Anwender aber auch eher umständlicher. Mit dem Terminal können Sie sich zudem mehr Informationen anzeigen lassen, und gezielter gewisse Aktionen ausführen.
Wenn Sie Ihren Mac durchsuchen wollen, geschieht das via Spotlight. Im Menü ganz rechts ist ein kleines Lupen-Symbol, Sie geben einen Befehl ein, und innerhalb weniger ms erscheinen auch schon die gewünschten Suchbegriffe. Dies erfolgt komplett dynamisch, bei jedem Buchstaben den Sie in Ihrem Suchbefehl dazuschreiben oder löschen, ändern sich auch Ihre Suchergebnisse.
Viele halten das Terminal für überflüssig, hat MacOS X doch so eine schöne und intuitive Bedienoberfläche. Erfahrene Benutzer jedoch schätzen die Geradlinigkeit und Schnelligkeit des Terminals. Und das auch zu Recht.
Ein kleiner Hinweis, der großes bewirken kann! Sie kennen das sicher: Schnell ist ein kleines Codestück abgespeichert, weil man diese Zeilen später wieder in das fast fertige Programm einfügen muss. Oder Sie hinterlegen sich eine Notiz auf dem Desktop, wissen aber genau, dass Sie diese spätestens am Ende vom Tag wieder löschen werden. Sie lernen eine neue Programmiersprache? Alle erstellten Dateien und Code-Schnipsel landen erst einmal auf dem Desktop. Wozu auch einordnen, meist steht am Anfang nur Testcode darin, um zu sehen, ob das auch so funktioniert wie …
Dropbox kennt mittlerweile jeder: Ein Service, der es ermöglicht, verschiedene Daten über mehrere Rechner hinweg synchron zu halten. Es gibt für jedes Betriebssystem eine passende Software, und sogar für Smartphones angepasste Apps. Dank der kostenlosen 2GB dürfte es kaum einen mehr geben, der Dropbox nicht nützt.
Der Mac kann alles out of the box, Apps löscht man indem man die .app-Datei vom Applications Ordner in den Papierkorb schiebt. So sehen es viele Anwender, und dabei haben sie auch zu 75% Recht. Aber was ist mit den anderen 25%? Diese beinhalten nämlich folgendes: Systemsoftware wie Parallels, oder richtige Monster wie die Adobe Suite lagern viele Dateien überall im System aus. Bei dieser Art von Software bekommt der Mac-Anwender von heute natürlich gleich passende “Deinstall-Skripte” vom Hersteller mitgeliefert, aber trauen Sie wirklich Adobe zu, dass sie …