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Mountain Lion: Endlich da! Die iCloud als Speicherplatz verwenden!

von  Bastian  |  

Ich habe es selbst nicht für möglich gehalten, doch jetzt ist die Funktion da: Mit Mountain Lion kann auf die iCloud wie auf eine Festplatte zugegriffen werden. Nun ja, nicht ganz.

Eine iDisk ist es nicht, dennoch können Anwendungen nun direkt in der iCloud Dateien speichern und auch öffnen! Öffnet man (in der Preview vorerst) in der Vorschau oder bei TextEdit ein neues Dokument, erscheint folgendes Auswahlfenster:

Beim Sichern einer Datei ist jetzt auch die Möglichkeit gegeben, direkt die iCloud als Speicherplatz zu verwenden:

 

Was es nicht gibt, ist eine reine iDisk wie von MobileMe bekannt. Vielleicht wird diese Funktion in späteren Versionen noch nachgereicht, wer weiß. Dennoch ein sehr erfreulicher Schritt. Nun wird quasi jede Anwendung eine iCloud-Anwendung, Dateien können für jedes Programm separat abgespeichert und geöffnet werden.

Das ist schon eine grandiose Sache! Egal ob auf dem Mac Pro, MacBook Air für unterwegs, auf dem iPad im Zug oder über das iPhone von unterwegs: Die Dateien sind ständig aktuell, und jede Anwendung bekommt auch nur die Dateien zu sehen, für die sie vorgesehen ist!

Autor: Bastian

Als Informatik-Student, und seit kurzem stellv. Chef-Redakteur bei MACBUG.de, will ich neuen Usern helfen, in die Macintosh-Welt ein zu tauchen, sowie langjährigen Nutzern neue Möglichkeiten eröffnen, wie Sie noch effizienter mit einem Mac arbeiten können. Themengebiete: UNIX, Terminal, MacOS X Allgemein Über Anregungen, Kritik und Problemberichte freue ich mich sehr - via Kommentar-Funktion oder Kontaktformular!

  • http://www.facebook.com/walawgo Thomas Walawgo

    mit Sicherheit hat Apple viele schöne Ideen.. ich verstehe es aber nicht, wenn man längst überfällige Funktionen als Neuerungen verkauft. Es ist eher peinlich, dass die aktuelle Cloud von Apple kein WebDav-Dienst wie iDisk anbietet. Daher sollte die Schlagzeile mit “Immer noch nicht da” beginnen ;)

    • http://www.macbug.de/ Bastian

      Die iCloud verfolgt auch einen anderen Ansatz als MobileMe + iDisk. Sonst hätte man das alte Modell ja gleich behalten können!
      Es geht ja viel mehr um eine “intelligente” Online-Verwaltung. Und dazu speichern/öffnen Anwendungen eben nur die Dateien, die für sie bestimmt sind. Spart natürlich eine Menge an Organisation, und geht einfach von der Hand. Ich finde diesen Ansatz super!

      Also wird es so etwas wie die iDisk wohl nie mehr geben. Apple hat die iCloud eben als “anders als Dropbox” angepriesen. Wenn sie jetzt eine iDisk einführen, wäre das entgegen der Aussagen.

      Zum Einen stimmt es, dass Apple fällige Funktionen erst später nachreicht und diese dann eben als Feature “verkauft”. Dennoch gehe ich lieber den Apple-Weg: Funktion erst häppchenweise einführen, schauen ob diese funktionieren, und dann sukzessiv erweitern.

  • http://www.facebook.com/walawgo Thomas Walawgo

    :D ich sehe das etwas kritischer. Die erste Werbung der iCloud versprach, dass man an seinem Mac ein iWork Dokument bearbeiten kann und dieses ohne Datenverlust am iOS Gerät fortsetzen kann.

    Dagegen gab es Synchronisation von Kalendern und Adressbüchern schon immer – sowohl bei Google als auch in MobileMe.

    Eine Cloud ist ein Datenspeicher für beides und mehr.. auch und gerade Daten.

  • Alex Haring

    Bis heute läuft doch die iCloud nicht korrekt. Lesezeichen werden NICHT korrekt synchronisiert. Ich habe mich von Lion und iCloud verabschiedet. Apple ist nur noch zum Kotzen!

    • http://www.facebook.com/walawgo Thomas Walawgo

      Es läuft nicht von Anfang an reibungslos. Gerade Umsteiger von MobileMe haben meiner Ansicht nach durchaus Hürden, die zu bewältigen sind. Wenn man diese schafft, läuft das was angeboten wird aber aber gut. Wie zuvor gesagt, muss es aber ausgebaut werden.

  • http://blog.timoschusser.com/ Timo Schusser

    Schöne Sache, als absoluter Cloud Fan finde ich diesen Schritt sehr gut.
    Aus Sicht des Datenschutzes bin ich jedoch allgemein kein Freund von Cloud-Speichern wie Dropbox, o.ä., wo meine Daten irgendwo in den USA gespeichert sind, zumal ich nicht nur private sondern auch geschäftliche Daten überall verfügbar machen möchte. Da verwende ich lieber meine eigene “Cloud”, so kann ich sicher gehen, dass vertrauliche Daten mein Unternehmen nicht verlassen. ;)