Mal etwas off-topic, aber doch auch für Apple-User interessant:
Nachdem wir bereits mal im Journal die Fakten geklärt haben, warum HP aus dem Geschäft mit webOS und wahrscheinlich sogar komplett aus dem Geschäft mit Personal PCs aussteigt, hat HP das Touchpad zum Dumpingpreis von 99 Euro angeboten.
Die Nachfrage war dermaßen hoch, dass die HP Website zusammenbrach und sogar die Bestellhotline nicht mehr erreichbar war.
Nunmehr, am heutigen Dienstag, ist die Seite von HP komplett offline zum Thema Touchpad. Die Begründung auf der Seite lautet:
Thank you for your interest in the HP TouchPad
Due to the significant price reduction, we experienced overwhelming demand for the product and are temporarily out of inventory.
übrigens gibt es das HP touchpad auch für 99 Euro bei Saturn und Mediamarkt und sogar das neue Pre3 (Smartphone) soll es für nur 79 Euro geben.
Man fragt sich natürlich, wie viele Touchpads HP nun verkauft hat (mit gehörigem Verlust natürlich) und ob dadurch der Marktanteil noch mal abgehoben ist. Das Gerät war nie schlecht, aber im Vergleich zum iPad im gleichen Preissegment eben dann doch etwas zu “unscheinbar” und ohne die Vielfalt an Apps.
HP ist derzeit in eine Krisenstimmung versetzt, nach dem der Aktienkurs um über 20 Prozent abgefallen war und das Unternehmen demnach 10 Milliarden Dollar weniger wert ist.
Leo Apotheker, CEO von HP und ehemaliger CEO von SAP, hingegen versichert weiterhin eisern, dass man die 40-Milliarden-Dollar-Umsatzmaschine Personal PCs schließen könnte – durch eine Neuausrichtung auf Software und Server.
Aktionäre sehen das nicht so.
Vielleicht sollte Herr Apotheker nach diesem reißenden Absatz der HP Touchpads noch mal die Strategie überdenken - was meint ihr?
