Dateifreigaben im Netzwerk können schon bei mindestens zwei Computern im Haushalt sehr hilfreich sein. Will man sensible Daten nicht via einem Internet-Service tauschen, oder auf teure Software zurück greifen, helfen “nur” noch die Boardmittel von MacOS X. Dies geht jedoch um einiges schneller und einfacher als viele denken. Der Mac macht es kinderleicht Daten im Netzwerk zur Verfügung zu stellen, darüber hinaus können Sie Ihren Mac auf die verschiedenste Art und Weise einrichten wie er sich im Netzwerk verhalten soll, wer darauf Zugriff hat, und was Sie von sich preisgeben wollen. Aufpassen sollten Sie jedoch dann, wenn Sie zuviele Schnittstellen öffnen, und es so unbefugten einfacher machen, Ihren Computer anzugreifen.
1. Vorbereitungen
- Sie benötigen ggf. ihr Administrator-Passwort.
- Befinden sich (beide) Rechner im gleichen Netzwerk?
2. Durchführung
Klicken Sie auf die Systemeinstellungen im Dock:
Anschließend auf das Symbol “Freigaben”:
Nun erscheint folgendes Fenster:
Hinweis: Das Schloss im linken unteren Eck muss geöffnet sein, d.h. wenn Sie in den Sicherheitseinstellungen angegeben haben, dass nur Administratoren systemweite Einstellungen ändern dürfen, dann klicken Sie einfach auf ihr geschlossenes Schloss, geben ihr Passwort ein, und schon können Sie nach Herzenslust Einstellungen ändern.
Aktivieren Sie die Checkbox neben “Dateifreigabe”, und voilá, schon haben Sie es geschafft. So einfach ging es. Auf Ihren Rechnern im Netzwerk taucht nun der freigeschaltete Mac in der Seitenleiste auf, einen Klick, und Sie können unbeschwert auf den kompletten Computer zugreifen, als ob es eine USB-Festplatte wäre.
Vorsicht ist jedoch geboten: Im Feld “Benutzer” (siehe Screenshot), tragen Sie ein, welche Benutzergruppe welche Zugriffsrechte hat. Geben Sie nur einer Person (sich selbst) komplette Rechte. Nach der Freigabe erscheint der Computer in der Seitenleiste des Finders, Sie werden ggf. aufgefordert das Passwort einzugeben, und schon haben Sie Zugriff. Es ist sehr zu empfehlen diese Checkbox wieder zu deaktivieren, damit man in öffentlichen, aber auch in verschlüsselten Netzwerken, mit anderen Usern auf der sicheren Seite ist.



