Tweetadder oder die clevere Art des Tweeten.
Andere versprechen sich von Twitter ihren Bekanntheitsgrad zu steigern oder gar den Umsatz ihres Geschaeftes anzukurbeln. Neudeutsch heisst das wohl Marketing. Für diese Nutzer von Twitter ist Tweetadder gedacht.
Das Programm automatisiert, was sonst mühsam per Hand, eins nach dem anderen eingepflegt werden muss: Welchen Tweets man folgen will, wen man zurückverfolgen will und natürlich auch die eigenen Tweets, was ein sehr mühsames Unterfangen wird, wenn man ein paar hundert oder gar tausende von Followern anstrebt.
Nach Eingabe der Twitter Account Informationen bietet Tweetadder an, eine Liste der Twitter-Nutzer zu erstellen, denen man im nächsten Schritt folgen will. Diese kann man nach verschiedenen Kriterien ausfindig machen, z.B. nach Wohnort oder Interessen, wie die untenstehende Abbildung illustriert:

Nachdem so eine Liste von hunderten von möglichen Interessenten für die eigenen Tweets erstellt ist,
wird im nächsten Schritt festgelegt wie vielen man in welchem Zeitraum folgen will:

Wird der eigene tweet nicht zurück verfolgt, hilft das Programmmodul “Unfollow’ weiter. In diesem bestimmt man nach welcher Wartezeit (meist wohl 1-2 Tage) man sich wieder von denen verabschiedet bei denen man nicht auf Gegenliebe gestossen ist.
Mit diesem einfachen Ansatz – ich folge dir, also folge mir- lässt sich i.d.R. die Anzahl der Gefolgschaft in Twitter rasch aufbauen. Natürlich hat Twitter selbst Barrieren eingebaut, die verhindern, dass man z.B. gleich 10.000en folgen kann. Diese Twitter Regeln muss man aber nicht im Einzelnen kennen, sie werden vom Programm selbständig befolgt.
Das Twittern lässt sich jedoch mit Tweetadder noch weiter vereinfachen: Im Modul “Tweets” lassen sich die zu verschickenden Nachrichten samt einer verkürzten URL und hashtags in einer Liste speichern, die das Programm dann abarbeitet und in festgelegtem Abstand und tweeted:

Und, last but not least, lässt sich festlegen zu welcher Zeit und für welche Accounts (falls eine Lizenz für mehrere Accounts erworben wurde) diese automatischen Funktionen stattfinden sollen.
Wir haben das Programm für zwei ‘junge’ Twitter-Accounts ausprobiert und das Resultat kann sich durchaus sehen lassen. Beide Accounts konnten die Gefolgschaft der Twitterer um das doppelte in ein paar Tagen steigern. Dies ist natürlich nicht allgemeingültig für jeden beliebigen Account zutreffend, letztlich hängt es ja von dem Interesse an den Nachrichten die man tweeted ab, wie viele einem folgen wollen.
Interessant ist das Programm aber schon deshalb, weil dies recht mühelos zu bewerkstelligen ist. Das ‘hegen und pflegen’ der eigenen Twitter Gefolgschaft dürfte ohne eine solche Software mühsam und sehr zeitraubend sein. Das macht das Programm Tweetadder aus unserer Sicht empfehlenswert.
Es hat sicher auch einige Schwächen, etwa in der Benutzerführung die recht unflexibel und teilweise nicht gut überschaubar ist. Als Beispiel sei hier die Liste der vorgefertigten Tweets genannt, auf die man nur eine beschränkte Sicht durch ein nicht vergrößerbares Fenster hat. Man muss sich hier jeweils durch die Tweets durchklicken um sie zu lesen.
Auch die eingebauten Statistiken, die etwa eine Conversion Rate anzeigen sollen, sind nicht optimal gelöst und zeigen öfters falsche Infos.
Auch im Austausch mit Twitter kommt es manchmal zu wirren Meldungen:

Das wären ja dann nur 39,7 Jahre!
Wobei natürlich nicht klar ist, wer für den Inhalt solcher Meldungen verantwortlich ist, Twitter oder Tweetadder.
Der Kundenservice von Tweetadder zeigte sich jedenfalls in solchen Situationen sehr reaktionsschnell und hilfsbereit.
MacBug.de Fazit: Wer Twitter als Marketing-Tool nutzt und nicht 24/7 am Mac sitzen will, kommt wohl ohne ein solches Programm wie Tweetadder nicht aus, (Vielleicht sollten wir es selbst für den MacBug.de Twitter-Account einsetzen?
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Eine Testversion ist erhältlich unter: http://tweetadder.com/
