Mit Einführung von Mac OS X 10.6 Snow Leopard hat Apple die Berechnungsweise der Festplattenkapazität geändert, um die Größe einer Festplatte für den Endkunden “korrekt” anzuzeigen.
So zeigt der Finder, bzw. das System, nun die Festplattengröße immer mit der Berechnungsweise aus dem Dezimalsystem (10er-Logarithmus) an (und nicht mehr binär).
Das heißt im Klartext: Bis zur letzten Mac OS X 10.5 Version war z.B. eine formatierte 4 GB Platte im Finder mit 3,7 GB Kapazität angezeigt worden, da im Binärsystem 1 GB 1.073.741.824 Byte entspricht.
Nun hat Apple genau diese Darstellung geändert, in das von Festplattenherstellern zu verwendende Dezimalsystem, in dem 1 GB genau 1 Milliarde Byte entspricht.
Dadurch erscheint nun auch im System eine 200 GB Platte als 200 GB Platte. Effektiv ändert sich nichts an der Kapazität und die vermeintlich “gewonnene” Kapazität ist lediglich eine Änderung in der Darstellung durch die geänderte Berechnungsweise.
Ein schöner Placebo-Effekt für Endkunden ist nach Installation von Snow Leopard dadurch vorprogrammiert.
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