Parallels hat im Rahmen der Vorstellung von Intels Nehalem Prozessor (verbaut im großen Mac Pro Modell) eine Aussicht auf die nächste Generation von Parallels gegeben.
So werde zukünftig eine 95-100 prozentige Grafikbeschleunigung auch in virtueller Umgebung möglich sein.
Möglich mache dies die Intel VT-d (Virtualization Technology for Directed I/O) und Nvidias SLI Multi-OS Technologie. Dabei wird eine zweite Grafikkarte, die nicht vom Host-System benutzt wird, in der virtuellen Umgebung genutzt und somit die oben genannte Leistung ermöglicht.
Unterstützt werden von Parallels derzeit nur Nvidia-Quadro-FX-Grafikkarten der neuen Baureihen 3800, 4800 und 5800. ATI-Karten bislang noch nicht.
Auch muss derzeit noch ein Windows XP mit 64bit oder Red Hat Linux 5.3 als Host OS eingesetzt werden, um die Virtualisierung mit Beschleunigung zu ermöglichen.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Entwicklungen bald in eine Mac OS Version von Parallels einfließen und damit Bootcamp für Spiele u.U. endlich abgelöst wird.
