Jax ist, kurz gesagt, ein kleiner Modulbaukkasten für iTunes.
Mit zahlreichen Erweiterungen, den sogenannten Jaks, ist es möglich, mehr Funktionalität aus Apples digitaler Jukebox herauszuholen.
Das was sonst ein halbes Dutzend herumschwirrender Widgets und Plugins machen würden, macht Jax als Gesamtpaket.
Einziger Wehrmutstropfen: Viele Funktionen lassen sich momentan nur mit amerikanischen Seiten nutzen. Ich habe diese Software getestet.
Für spontane Heim-Partys gibt es eine Visualizer-Schnittstelle, um im Hintergrund eine interaktive Lichtorgel abzugeben.
Der Programmpunkt Lyrics macht auf Wunsch einen abgleich der vorhandenen iTunes-Songtexte über Datenbanken wie Lyrics2007.com und ordnet fehlende Inhalte Musikstücken zu.
Mit dem Unterpunkt Music Map können Musikliebhaber mehr über die Herkünfte und Einflüsse ihrer Lieblingsmusiker erfahren. In einer Mindmap-artigen Darstellung wächst aus einem Eintrag über einen entsprechenden Ausgangskünstler ein informatives Netzwerk. Mit farbigen Armen hin zu Bandmitgliedern, ähnlichen Künstlern, Kollaborationen oder Einflussfaktoren werden neue Künstlerknotenpunkte erzeugt. Die neu entstandenen Knotenpunkte können wiederum als neue Startpunkte herhalten.
Die Infos dazu bezieht Jax aus internationalen Amazon-Seiten – ebenso wie beim Cover Scouting. So ist es sogar möglich, ausgefallene japanische oder amerikanische Cover seiner Bibliothek hinzuzufügen. Dabei ist es egal, ob es sich um Stücke aus dem iTunes-Store handelt oder eine andere Herkunft haben. Unter Video versteckt sich ein leistungsfähiger kleiner Video-Konverter. Jax erzeugt für AppleTV, iPhone, iPod oder iTunes eine eigene abspielbare Version. Sogar die im Browser-Cache befindlichen YouTube- und GoogleVideo- Inhalte können konvertiert werden.
Jax kostet 49,95 $ und wird auf der eigenen Entwicklerseite von Joesoft zur Verfügung gestellt. Eine eingeschränkte Demo-Version ist 30 Tage nutzbar. Das Geld ist das Gesamtpaket aber Wert.
